E-Typen

Sind Sie fit für Ihr erstes Elektroauto?

Immer mehr Menschen steigen von einem Verbrenner auf ein Elektroauto um. Ob auch Sie bereit für diesen Schritt sind, zeigt Ihnen die folgende Auflistung der wichtigsten vorab zu klärenden Punkte.

 

Der Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen ist zum Erreichen der Klimaziele unumgänglich – da bieten bei der Mobilität Elektroautos die derzeit beste Alternative zum Verbrennungsmotor. Jedes sechste neu zugelassene Auto in der Schweiz ist bereits ein batteriebetriebenes Elektrofahrzeug (BEV). Zusammen mit den Plug-in-Hybridautos (PHEV) ist sogar schon jedes vierte Fahrzeug mit einer Batterie ausgestattet, wie eine Statistik von Auto Schweiz vom April 2022 zeigt. Kein Wunder: Die Anzahl der batteriebetriebenen Autos nimmt immer mehr zu, die Marken bauen ihr Angebot laufend aus. 

Sind Sie bereit, den Weg in eine umweltfreundlichere Mobilität zu wagen? Die wichtigsten Fragen, die es vorab zu beantworten gibt, arbeiten wir in der folgenden Checkliste ab – von der Alltagstauglichkeit über die Modellwahl bis hin zum Thema Strom.

 

1. Mit der Elektromobilität vertraut werden

Zunächst lohnt es sich, sich ins Thema Elektromobilität einzulesen. Nebst dieser Checkliste kann Ihnen auch das grosse ABC der Elektromobilität helfen, sich mit den wichtigsten Begriffen vertraut zu machen. Um parat zu sein für den Umstieg, ist es hilfreich, sich mit dem Vokabular rund um Technik, Reichweite und Ladeprozedere auszukennen.

 

2. Vorurteile gegenüber Elektromobilität abbauen

Als Neuling haben Sie vielleicht noch die eine oder andere Unsicherheit im Zusammenhang mit Elektromobilität. Gibt es überhaupt genug Ladestationen, ist die Reichweite des Autos gross genug für mich? Und was ist mit der Sicherheit von BEVs? Diese und weitere Vorurteile können allesamt entkräftet werden, wie dieser Faktencheck zeigt. Sprich: Sie können dem Umstieg aufs Elektroauto sorglos entgegenblicken!

 

3. Passende Antriebsart wählen

Möchten Sie direkt auf ein BEV wechseln – oder sozusagen erst mal den Umstieg «light» wagen auf einen Plug-in-Hybrid? Diese Autos mit Benzin- und Elektromotor bieten die Möglichkeit, für eine gewisse Reichweite Strom zu laden. In der Regel beträgt diese Reichweite zwischen 30 und 100 Kilometern, weshalb Plug-in-Hybride besonders für den Stadt- und Agglomerationsverkehr bzw. für Arbeitswege mit eher kurzen Distanzen empfohlen werden. Fahren Sie grössere Distanzen oder möchten sowieso «richtig» umsteigen, so ist ein batteriebetriebenes Fahrzeug das Passende für Sie. 

 

4. Elektroauto im Alltag testen

Um herauszufinden, welches Elektroauto das Beste für Sie ist, hilft ein Check der Alltagstauglichkeit. Das heisst: Die Reichweite des Fahrzeugs sollte möglichst gut an die Ansprüche des täglichen Lebens angepasst werden. Wird das Auto von der ganzen Familie genutzt oder nur von einer Person? Ist es primär für den Arbeitsweg im Einsatz oder werden viele Freizeit- und Ausflugsfahrten damit gemacht? Machen Sie den Kilometertest: Notieren Sie während einer Woche die täglich absolvierte Strecke und errechnen Sie den Tagesdurchschnitt. Die Reichweite Ihres Autos sollte ca. ein Drittel über diesem Durchschnitt liegen.

 

5. Welches Elektroauto soll es sein?

Die Zeiten, in denen man nur aus einer Handvoll Modelle aussuchen konnte, sind längst vorbei. Die Palette wird bei der AMAG laufend vergrössert, VW etwa lanciert 2022 bereits die Modelle drei (ID.5 – ein eleganter Mix aus SUV und Coupé) und vier (das Bulli-Revival ID.Buzz). 

Die Wahl des passenden Autos erfordert also bereits etwas Orientierung. Nebst Kompaktwagen wie etwa den VW ID.3 gibt es heute auch Sportwagen wie den Audi e-tron GT oder familienfreundliche SUVs wie den VW ID.4, den Audi e-tron oder den ŠKODA ENYAQ iV die batterieelektrisch betrieben werden. Bei der Wahl Ihres Autos spielt die oben beschriebene Alltagstauglichkeit hinein, aber natürlich kommen auch persönliche Präferenzen zum Tragen. Falls Sie unsicher sind, hilft Ihnen womöglich dieses Quiz auf die Sprünge.

 

6. Die Finanzierung klären

Ein weiteres Vorurteil rund um Elektroautos kann ebenfalls entkräftet werden: Nämlich, dass BEVs teuer seien. Erstens sinken die Preise laufend. Und zweitens zeigt ein Blick auf die Gesamtkosten, dass ein Elektroauto nach kurzer Zeit günstiger kommt, wie dieser Kostenvergleich zwischen einem VW Golf und einem elektrischen VW ID.3 beweist. 

Gründe dafür sind unter anderem der geringere Treibstoffpreis, die tieferen Unterhaltskosten sowie Förderungen im Bereich Steuern und Versicherung. Was die Versicherung betrifft, so bietet die AMAG für sämtliche ihrer Marken massgeschneiderte Versicherungslösungen. Wem der Kaufpreis trotz allem zu hoch ist, dem sei das AMAG Auto Abo (Laufzeiten: 3, 6, 12, 24 Monate) oder das AMAG Leasing empfohlen.

 

7. Ein Elektroauto Probe fahren

Scheuen Sie sich nicht, verschiedene Modelle zu testen. Sie werden merken: Ein Elektroauto fährt sich sehr intuitiv, es liegt sicher auf der Strasse und gleitet förmlich über den Asphalt. Ans leise Fahren gilt es sich ganz am Anfang ein bisschen zu gewöhnen, ebenso an Eigenheiten wie etwa die Rekuperation, mit der Energie zurückgewonnen werden kann. Probefahrten sind diesbezüglich Gold wert, hier gehts zu Ihrem Termin!

Hilfreich sind diese Fahrten auch, um ein erstes Gefühl für das Laden zu erhalten. Dieses ist im Grund kinderleicht – die Herausforderung im Alltag liegt eher darin, herauszufinden, wo man in der Nähe des Wohnorts das Auto an den Strom anschliessen kann. Zumindest, falls zu Hause keine Wallbox vorhanden ist (siehe nächster Punkt).

 

 

8. Wo ist die nächste Ladestation?

Die Klärung der Ladesituation ist vor dem Anschaffen eines Elektroautos quasi die Gretchenfrage. Wie sieht es diesbezüglich in Ihrer Umgebung aus? Wenn Sie zu den Glücklichen gehören, die Wohneigentümer sind, ist das Thema mit dem Installieren einer Wallbox erledigt – Sie können Ihr Elektroauto bequem über Nacht mit Strom versorgen und erst noch Kosten sparen. Welche Optionen es diesbezüglich bei AMAG gibt, erfahren Sie hier

Mieter in neueren Wohnkomplexen, die oftmals bereits über Wallboxen verfügen, können ebenfalls ein Häkchen setzen. Falls es in Ihrer Überbauung noch keinen Ladeanschluss gibt, können Sie die Installation beim Vermieter anregen. Eine Verpflichtung, dass er der Montage einer Wallbox zustimmt, gibt es aber nicht – selbst wenn Sie die Kosten übernehmen. Ausserdem muss ein technisches Dossier mit exakten Angaben zu den Themen Installation, Kapazität und den Schnittstellen zur bestehenden Infrastruktur vorgelegt werden, das nachweist, dass der Stromverbrauch individuell abgerechnet wird (mehr dazu vermittelt dieser Artikel). Die Verkaufsberater der AMAG helfen Ihnen gerne weiter. 

 

9. Wo kann ich öffentlich laden?

Wenn bei Ihrem Zuhause die Installation einer Wallbox nicht möglich ist, wäre das Laden beim Arbeitgeber die nächste Option: Ihr Auto könnte dann einfach während der Bürozeit an den Stecker angeschlossen werden. Kommt auch diese Möglichkeit nicht in Frage, gilt es, die Wohngegend nach den nächstgelegenen Ladesäulen abzuchecken. 

Die gute Nachricht: Das Schweizer Netz wird laufend ausgebaut, auch in kleineren Städten gibt es mittlerweile zahlreiche Ladepunkte, zum Beispiel in Langenthal BE elf Ladepunkte, in Bülach ZH acht und in Altdorf UR neun Stationen. Erkundigen Sie sich am besten nach den Ladenetzen der AMAG Marken und melden Sie sich bei Ihrem Anbieter an!

Probefahrt mit einem Elektroauto

Entdecken Sie unsere Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge

Mehr zum Thema

Lesen Sie auch

Direkt zu
Terminvereinbarung Probefahrt Auto verkaufen

Services

Schliessen