E-Glossar

Elektroauto-Begriffe von A bis Z einfach erklärt

Wallbox, Rekuperation, Schnellladen oder Plug-in-Hybrid: Rund ums Elektroauto gibt es viele neue Begriffe. Unser Glossar erklärt sie kurz und verständlich und zeigt, wo Sie bei der AMAG mehr dazu erfahren.

A

Ladekabel wird in eine Elektroauto gesteckt

Die Flotte rein elektrisch betriebener Fahrzeuge bei der AMAG wächst laufend, jede AMAG Markenvertretung – Audi, SEAT, Škoda, CUPRA, VW und VW Nutzfahrzeuge – hat verschiedene Elektromodelle im Angebot. Hinzu kommen zahlreiche Fahrzeuge aus der Kategorie Hybrid und Plug-in-Hybrid. Sie wollen auf Elektromobilität umsteigen?

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Auch nach dem Kauf Ihres Elektroautos sind Sie bei der AMAG gut betreut. Speziell geschulte Mechatronikerinnen und Mechatroniker warten Hochvoltsysteme, prüfen den Batteriezustand und beraten Sie zu Laden, Reifen und Winterbetrieb. Mit dem Hochvolt-Batterietest erhalten Sie ein Zertifikat über den Zustand Ihrer Batterie.

 

→ Alle E-Services im Überblick

→ So arbeiten unsere E-Mechatroniker

Die AMAG App bündelt alles rund um Ihr Fahrzeug: Termine buchen, mit Ihrer AMAG Garage kommunizieren, Fahrzeugdaten an die Werkstatt übermitteln, Parkieren und bargeldlos laden. Mit der App laden Sie Fahrzeuge der Marken VW, Audi, SEAT, Škoda, CUPRA und VW Nutzfahrzeuge an allen Ladestationen der AMAG Gruppe zum Sondertarif von 0.28 CHF/kWh. Die App finden Sie im Apple App Store und im Google Play Store.

→ AMAG App entdecken

Ein Elektroauto wird von einem oder mehreren Elektromotoren angetrieben. Der Motor wandelt die elektrische Energie aus der Batterie über Magnetfelder in Bewegung um. Elektromotoren arbeiten sehr effizient: Ein grosser Teil der Energie kommt tatsächlich auf der Strasse an, während ein Verbrennungsmotor viel davon als Wärme verliert.

B

Die Batterie ist das Herzstück des Elektroautos. Zur Unterscheidung von der kleinen 12-Volt-Starterbatterie heisst sie auch Traktions- oder Hochvoltbatterie. Verbaut werden Lithium-Ionen-Akkus, je nach Modell mit NMC-Zellen (Nickel, Mangan, Kobalt) oder zunehmend mit kobaltfreien LFP-Zellen (Lithium-Eisenphosphat). Die Grösse wird in Kilowattstunden (kWh) angegeben. Die Batterie hält am längsten, wenn Sie im Alltag meist zwischen 20 und 80 Prozent laden und nur vor langen Fahrten auf 100 Prozent.

→ Wie fit ist die Batterie einer Elektro-Occasion?

BEV steht für Battery Electric Vehicle, also ein rein batterieelektrisches Fahrzeug. Es bezieht seine Energie ausschliesslich aus dem Stromnetz und speichert sie in der Batterie. Davon unterschieden werden Hybride (HEV), Plug-in-Hybride (PHEV) und Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV), die mit Wasserstoff fahren.

→ Elektroautos bei Ihrer AMAG entdecken

Ein Batteriezertifikat dokumentiert den Gesundheitszustand der Hochvoltbatterie, den sogenannten State of Health (SoH). Er zeigt, wie viel der ursprünglichen Kapazität noch vorhanden ist. Bei der AMAG erhalten Sie dieses Zertifikat mit dem Hochvolt-Batterietest. Elektro-Occasionen von Ihrer AMAG werden mit unabhängigem Batteriezertifikat verkauft.

→ Termin für den Batterietest vereinbaren

→ Elektro-Occasionen mit Batteriezertifikat

Beim bidirektionalen Laden fliesst Strom nicht nur ins Auto, sondern auch wieder hinaus. Das Elektroauto wird so zum mobilen Stromspeicher. Man unterscheidet drei Stufen: Vehicle-to-Load (V2L) versorgt Geräte wie E-Bike, Campingkocher oder Werkzeug über eine Steckdose am Auto. Vehicle-to-Home (V2H) versorgt das eigene Haus, etwa abends mit tagsüber gespeichertem Solarstrom. Vehicle-to-Grid (V2G) speist Strom ins öffentliche Netz zurück. Dafür braucht es ein geeignetes Fahrzeug, eine bidirektionale Wallbox und für V2G die Zustimmung des Netzbetreibers.

→ So wird Ihr E-Auto zur Powerbank

C

CCS steht für Combined Charging System und ist in Europa der Standardstecker für das Schnellladen mit Gleichstrom (DC). Der Stecker kombiniert den Typ-2-Anschluss mit zwei zusätzlichen Kontakten für hohe Ladeleistungen. Alle Elektroautos der AMAG Marken verfügen über einen CCS-Anschluss und laden damit an allen gängigen Schnellladestationen.

→ Das AMAG Schnellladenetz

In der Stadt spielt das Elektroauto seine Stärken voll aus: kurze Wege, leises Fahren und Energierückgewinnung beim Bremsen. Kompakte Modelle wie der VW ID. Polo, der CUPRA Raval oder der Skoda Epiq kommen schon mit der kleinen Batterie rund 300 Kilometer weit. Wer vor allem in der Stadt fährt, aber gelegentlich längere Strecken hat, findet auch passende Plug-in-Hybride.

→ Kleine Elektroautos im Vergleich

D

AC steht für Alternating Current (Wechselstrom), DC für Direct Current (Gleichstrom). Die Batterie speichert Gleichstrom, aus dem Netz kommt Wechselstrom. Beim Laden an der Wallbox wandelt das Ladegerät im Auto den Wechselstrom um, meist mit bis zu 11 kW. An Schnellladestationen geschieht die Umwandlung bereits in der Säule, deshalb sind dort deutlich höhere Leistungen möglich. Für AC-Laden ist in Europa der Typ-2-Stecker Standard, für DC-Laden der CCS-Stecker.

Das Drehmoment beschreibt die Kraft, mit der ein Motor die Räder antreibt. Ein Elektromotor stellt sein volles Drehmoment bereits ab Stillstand zur Verfügung. Deshalb beschleunigen Elektroautos aus dem Stand besonders zügig und gleichmässig. Weil der Motor zudem über einen sehr grossen Drehzahlbereich effizient arbeitet, genügt in der Regel ein Getriebe mit nur einem Gang.

E

Mit einem Auto-Abo testen Sie ein Elektroauto im Alltag, ohne es zu kaufen. In der monatlichen Rate sind die Fixkosten wie Versicherung, Steuern, Service und Reifen enthalten. So finden Sie heraus, ob Reichweite und Lademöglichkeiten zu Ihrem Alltag passen. Beim E-Auto-Abo von Clyde ist zusätzlich der Strom inbegriffen.

→ AMAG Auto-Abo

→ Clyde: E-Auto-Abo inklusive Strom

Die AMAG Gruppe will führende Anbieterin nachhaltiger individueller Mobilität werden und bis 2040 einen klimaneutralen Fussabdruck gemäss Net Zero erreichen. Dazu gehören ein eigenes Schnellladenetz, Photovoltaikanlagen auf den eigenen Betrieben und Lösungen für Laden, Solarstrom und Energiemanagement zu Hause.

→ Unsere Nachhaltigkeitsstrategie

→ E-Auto, Photovoltaik und Lademanagement aus einer Hand

Elektrifizierung bezeichnet den Umstieg von Benzin und Diesel auf elektrische Antriebe. In der Schweiz war 2025 rund jedes fünfte neu zugelassene Auto rein elektrisch, der Marktanteil lag bei 22.8 Prozent. Zählt man die Plug-in-Hybride dazu, hatte rund ein Drittel aller Neuwagen einen Ladeanschluss. Im gesamten Fahrzeugbestand sind Elektroautos mit rund 5 Prozent noch eine Minderheit.

Jede AMAG Marke hat vollelektrische Modelle im Angebot, vom Kleinwagen bis zum Nutzfahrzeug. Die Tabelle zeigt die aktuellen Modelle und die höchste WLTP-Reichweite je Marke (Stand Oktober 2026).

Marke

Elektromodelle

Reichweite bis zu (WLTP)

VW

ID. Polo, ID.3, ID.4, ID.5, ID.7

709 km (ID.7 Pro S)

Audi

Q4 e-tron, Q6 e-tron, A6 e-tron, e-tron GT

rund 750 km (A6 e-tron)

Škoda

Epiq, Elroq, Enyaq, Enyaq Coupé

rund 570 km (Elroq)

CUPRA

Raval, Born, Tavascan

rund 600 km (Born)

VW Nutzfahrzeuge

ID. Buzz, ID. Buzz Cargo

gemäss Modellseite

SEAT

Plug-in-Hybride wie der Leon e-Hybrid

elektrisch über 100 km

Die tatsächliche Reichweite hängt von Fahrweise, Temperatur, Topografie und Beladung ab.

→ Alle Elektro- und Hybridmodelle

→ Sofort verfügbare Elektroautos

→ Welcher E-Typ sind Sie?

F

Für Familien bietet die AMAG viele alltagstaugliche Elektroautos mit viel Platz und grosser Reichweite für Ausflüge und Ferien. Dazu zählen der Škoda Epiq, Elroq und Enyaq, der VW ID.7 Tourer, der VW ID. Buzz, der Audi Q6 e-tron und der CUPRA Tavascan. Welches Modell passt, hängt von Kofferraum, Sitzplätzen und Anhängelast ab.

→ Passendes Elektroauto finden

→ Probefahrt buchen

Mit einem AMAG Leasing fahren Sie stets ein aktuelles Elektroauto und haben planbare Kosten. Mit LeasingPlus erhalten Sie ein Sorglospaket aus einer Hand. Am Ende der Laufzeit geben Sie das Auto zurück und wählen einfach ein neues Modell.

→ Leasing bei der AMAG

→ Alle Finanzierungslösungen

Für Unternehmen lohnen sich Elektroautos besonders, wenn die täglichen Fahrstrecken zur Reichweite passen und im Betrieb oder zu Hause geladen werden kann. Betriebs- und Unterhaltskosten sind tiefer als bei Verbrennern, vielerorts gibt es zudem Förderungen. Unter der Marke Volton berät die AMAG Gruppe Geschäfts- und Flottenkunden zu Fahrzeugen, Ladeinfrastruktur und Abrechnung.

→ So elektrifizieren Sie Ihre Flotte

→ Die Vorteile einer E-Flotte

→ Volton für Geschäftskunden

Frunk setzt sich aus den englischen Wörtern Front und Trunk (Kofferraum) zusammen und meint einen Stauraum unter der Fronthaube. Weil der Elektroantrieb wenig Platz braucht, bieten manche Elektroautos dort zusätzlichen Raum, etwa für das Ladekabel. Der Skoda Epiq hat zum Beispiel optional einen 25-Liter-Frunk. Nicht jedes Elektroauto verfügt über einen Frunk.

G

Elektroautos brauchen in der Regel kein Schaltgetriebe, sondern kommen mit einem Ein-Gang-Getriebe aus. Der Elektromotor arbeitet über einen sehr breiten Drehzahlbereich effizient, ein Gangwechsel ist deshalb unnötig. Für Sie fährt sich das wie ein Automat: einsteigen, auf D stellen, losfahren.

Gran Turismo, kurz GT, steht für komfortable und zugleich sportliche Fahrzeuge für lange Strecken. Bei AMAG trägt der Audi e-tron GT diese Bezeichnung. Er verbindet hohe Leistung mit 800-Volt-Technik für schnelles Laden.

→ Audi e-tron GT entdecken

H

Die meisten Ladevorgänge finden zu Hause statt, am günstigsten und bequemsten über Nacht an einer Wallbox. Eine normale Haushaltssteckdose liefert in der Schweiz nur rund 2.3 kW, ist nicht für stundenlange Dauerlast ausgelegt und eignet sich höchstens als Notlösung. In Mehrfamilienhäusern sorgt ein Lastmanagement dafür, dass mehrere Wallboxen den Hausanschluss nicht überlasten. Mit einer Photovoltaikanlage laden Sie zudem mit eigenem Solarstrom.

→ Wieso nicht über die Haushaltssteckdose laden?

→ Wallbox für Zuhause

Ein Hybrid kombiniert einen Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor. Beide wirken einzeln oder gemeinsam. Je nach Elektrifizierungsgrad spricht man von Mild-, Voll- oder Plug-in-Hybrid. Nur der Plug-in-Hybrid lässt sich per Kabel laden, bei den anderen laden Verbrenner und Rekuperation die kleine Batterie.

→ Hybrid-Modelle entdecken

I

Der Inverter, auch Wechselrichter genannt, wandelt den Gleichstrom aus der Batterie in den Wechselstrom um, den der Elektromotor braucht. Beim Bremsen läuft der Weg umgekehrt: Der Inverter wandelt den vom Motor erzeugten Strom zurück, damit er in der Batterie gespeichert werden kann. Er ist damit entscheidend für Leistung und Effizienz des Antriebs.

J

Joule ist die physikalische Masseinheit für Energie, benannt nach dem britischen Physiker James Prescott Joule. Etwa ein Joule braucht es, um eine Tafel Schokolade von 100 Gramm einen Meter anzuheben. Im Alltag rechnet man beim Elektroauto mit Kilowattstunden: Eine kWh entspricht 3.6 Millionen Joule.

K

Bei tiefen Temperaturen sinkt die Reichweite im Schweizer Winter um etwa 20 bis 30 Prozent. Gründe sind die Heizung für Innenraum und Scheiben sowie der höhere Widerstand der kalten Batterie. Tipp: Fahrzeug vorkonditionieren, solange es noch am Ladekabel hängt, und bevorzugt Sitz- und Lenkradheizung nutzen. Eine Wärmepumpe senkt den Energiebedarf für die Heizung deutlich.

→ Machen E-Autos bei Kälte schlapp?

→ Winter-Tipps für Plug-in-Hybride

Die Klimabilanz eines Elektroautos ist umso besser, je mehr Strom aus erneuerbaren Quellen stammt. In der Schweiz ist der Strommix vergleichsweise CO₂-arm, deshalb verursacht ein Elektroauto über den ganzen Lebenszyklus deutlich weniger Treibhausgase als ein Benziner, obwohl die Herstellung der Batterie zunächst mehr Emissionen verursacht. Mit eigenem Solarstrom lässt sich die Bilanz weiter verbessern.

Die Kilowattstunde (kWh) ist die Einheit für Energie. Sie gibt an, wie viel Strom in der Batterie gespeichert ist, zum Beispiel 52 kWh, und wie viel das Auto verbraucht, zum Beispiel 14 kWh pro 100 Kilometer. Nicht zu verwechseln mit dem Kilowatt (kW): Es beschreibt die Leistung, also wie schnell geladen wird. Vergleichbar mit dem Tanken: kWh entspricht den Litern im Tank, kW der Geschwindigkeit, mit der die Zapfsäule füllt.

→ Was kostet das Laden eines Elektroautos?

L

Mit einer Ladekarte oder der passenden App schalten Sie öffentliche Ladestationen frei und bezahlen den Strom. Über Roaming funktioniert eine Karte bei vielen Anbietern in der Schweiz und im Ausland. Mit der AMAG electrified Ladekarte und der AMAG App laden Fahrzeuge der AMAG Marken an allen Ladestationen der AMAG Gruppe zum Sondertarif von 0.28 CHF/kWh. Auch die Marken bieten eigene Ladedienste an, etwa We Charge von Volkswagen.

→ AMAG electrified Ladekarte

Die Ladeleistung gibt in Kilowatt (kW) an, wie schnell Energie in die Batterie fliesst. Beispiel: Lädt Ihr Auto vier Stunden lang an einer Wallbox mit 11 kW, sind das 44 kWh. Wie schnell tatsächlich geladen wird, bestimmt immer der schwächste Teil: Ladestation, Kabel oder Ladegerät im Auto. Beim Schnellladen sinkt die Leistung zudem mit zunehmendem Ladestand.

Öffentliche Ladestationen sind die Tankstellen der Elektromobilität. Das Netz in der Schweiz ist dicht ausgebaut, an Autobahnen, in Städten, bei Einkaufszentren und Hotels. Die AMAG Gruppe betreibt ein eigenes Schnellladenetz mit Ladegeräten vom Typ ABB Terra 360 an zentralen Standorten nahe der Autobahn. Dazu kommen öffentliche 50-kW-Stationen bei vielen AMAG Betrieben und Ladehäuser in den AMAG Parkhäusern Utoquai, Kongresshaus und Messe in Zürich. Freie Stationen und aktuelle Preise zeigt die AMAG App.

→ Der grosse Lade-Überblick

→ AMAG Ladestandorte mit Sonderpreis

Zu Hause oder unterwegs? Die Ladestrategie hängt vor allem von der Infrastruktur ab: Gibt es eine Wallbox in der Garage oder am Arbeitsplatz, wo liegt die nächste Schnellladestation? Langsames Laden über Nacht schont Batterie und Portemonnaie. Schnellladen ist ideal auf langen Fahrten. Smart Charging verschiebt das Laden auf Zeiten mit günstigem Strom oder viel Solarstrom.

→ Wallbox für Zuhause

Wie lange das Laden dauert, hängt von Batteriegrösse, Ladestand, Temperatur und Ladeleistung ab. An einer Wallbox mit 11 kW ist eine leere Batterie je nach Grösse in rund 5 bis 10 Stunden voll, ideal über Nacht. An einer Schnellladestation dauert das Laden von 10 auf 80 Prozent bei vielen Modellen rund 20 bis 30 Minuten. Die letzten 20 Prozent laden langsamer, um die Batterie zu schonen.

→ Wie schnell laden Elektroautos zu Hause und unterwegs?

Ein Lastmanagement verteilt die verfügbare Leistung intelligent, etwa auf mehrere Wallboxen in einer Tiefgarage oder zwischen Haushalt und Auto. So wird der Hausanschluss nicht überlastet und ein teurer Netzausbau lässt sich oft vermeiden. Dynamische Systeme berücksichtigen auch die aktuelle Produktion einer Photovoltaikanlage.

→ Wie teuer ist die Ladestation für E-Autos?

M

Der Modulare E-Antriebs-Baukasten (MEB) ist die Elektroplattform des Volkswagen Konzerns. Auf ihm basieren unter anderem die ID. Modelle von VW, der Škoda Enyaq und Elroq, der CUPRA Born und Tavascan sowie der Audi Q4 e-tron. Die Weiterentwicklung MEB+ mit Frontantrieb trägt die kompakten Modelle ID. Polo, Škoda Epiq und CUPRA Raval. Für grössere Premium-Modelle wie den Audi Q6 e-tron und A6 e-tron gibt es die Premium Platform Electric (PPE) mit 800-Volt-Technik für besonders schnelles Laden.

→ Details zum MEB

N

Studien zeigen, dass Elektroautos über ihren gesamten Lebenszyklus weniger Treibhausgase verursachen als Verbrenner. Besonders gross ist der Vorteil, wenn mit erneuerbarem Strom geladen wird, zum Beispiel mit Solarstrom vom eigenen Dach. Recycling und eine längere Nutzung der Batterien verbessern die Ökobilanz zusätzlich.

Mit einem neuen Elektroauto bestimmen Sie Farbe, Ausstattung und Felgen selbst. Stellen Sie Ihr Wunschmodell der AMAG Marken VW, Audi, Škoda, CUPRA, SEAT und VW Nutzfahrzeuge online zusammen oder vereinbaren Sie zuerst eine Probefahrt.

→ Neuwagen konfigurieren

O

Mit einer Elektro-Occasion steigen Sie günstig in die Elektromobilität ein. Bei AMAG erhalten Sie geprüfte Elektro-Occasionen mit mindestens 12 Monaten Garantie, umfassender Beratung und unabhängigem Batteriezertifikat.

→ Elektro-Occasionen entdecken

Die AMAG Gruppe bietet ein ganzes Ökosystem rund um die Elektromobilität aus einer Hand: Elektroautos, Wallboxen, Photovoltaik und Speicher über den Partner Helion, das eigene Schnellladenetz, die AMAG Ladekarte, Abo-Lösungen mit Clyde und Flottenlösungen über Volton.

→ E-Auto, Photovoltaik und Lademanagement aus einer Hand

Beim One-Pedal-Driving beschleunigen und bremsen Sie fast nur mit dem Fahrpedal. Sobald Sie den Fuss lösen, bremst das Auto über eine starke Rekuperation ab und gewinnt dabei Energie zurück. Je nach Modell funktioniert das bis zum Stillstand, zum Beispiel beim CUPRA Raval.

Anliegen rund um Ihr Elektroauto können Sie bequem online anmelden: Vereinbaren Sie einen Termin für Service, Schaden oder Probefahrt.

→ Online-Termin vereinbaren

P

Elektroautos können sehr sportlich sein, denn das volle Drehmoment steht ab Stillstand bereit. Jede AMAG Marke hat eigene Performance-Linien: GTX bei VW, S und RS bei Audi, RS bei Škoda und VZ bei CUPRA. Diese Varianten bieten mehr Leistung, oft Allradantrieb und ein sportlicheres Fahrwerk.

→ Elektroautos bei AMAG entdecken

Mit einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach produzieren Sie Strom für Haus und Elektroauto selbst. Eine intelligente Wallbox lädt bevorzugt dann, wenn die Anlage Überschuss produziert. So steigt der Eigenverbrauch, und Sie fahren besonders günstig und klimafreundlich. Ein Stromspeicher oder bidirektionales Laden machen den Solarstrom auch abends nutzbar. AMAG bietet Photovoltaik, Speicher und Wallbox zusammen mit dem Energiespezialisten Helion an.

→ E-Auto, Photovoltaik und Lademanagement aus einer Hand

→ Helion: Solar, Speicher und Ladelösungen

Mit Plug & Charge erkennt die Ladestation das Fahrzeug automatisch, sobald das Kabel eingesteckt ist. Karte oder App braucht es nicht mehr, abgerechnet wird über den hinterlegten Ladevertrag. Die Funktion setzt ein kompatibles Fahrzeug, eine passende Ladestation und einen aktivierten Vertrag voraus.

Ein Plug-in-Hybrid (PHEV) hat neben dem Verbrennungsmotor eine grössere Batterie, die Sie per Stecker laden. Neuere Modelle fahren je nach Ausführung rund 50 bis über 100 Kilometer rein elektrisch. Ist die Batterie leer, fährt das Auto wie ein Hybrid weiter. Ideal ist ein PHEV, wenn Sie im Alltag elektrisch pendeln und auf langen Strecken flexibel bleiben möchten. Regelmässiges Laden ist dabei der Schlüssel zu tiefem Verbrauch.

→ Plug-in-Hybrid-Modelle entdecken

Q

Beim elektrischen Allradantrieb sitzt an Vorder- und Hinterachse je ein Elektromotor. Die Kraft wird in Sekundenbruchteilen dorthin verteilt, wo sie gebraucht wird. Das bringt mehr Traktion auf Schnee und nassen Strassen und oft eine höhere Anhängelast. Die Bezeichnungen unterscheiden sich je nach Marke: quattro bei Audi, 4MOTION bei VW, 4x4 bei Škoda und 4Drive bei CUPRA.

R

Ausgediente Batterien von Elektroautos lassen sich recyceln. Moderne Verfahren gewinnen einen Grossteil der wertvollen Rohstoffe wie Lithium, Nickel, Kobalt und Kupfer zurück. Vorher können Batterien oft noch ein zweites Leben als stationärer Stromspeicher erhalten, etwa in Gebäuden.

Die Reichweite gibt an, wie viele Kilometer ein Elektroauto mit einer Batterieladung fährt. Offizielle Werte werden nach WLTP gemessen. Im Alltag hängt die Reichweite von Fahrweise, Tempo, Temperatur, Topografie und Beladung ab und liegt meist 15 bis 25 Prozent unter dem WLTP-Wert. Der Bordcomputer berechnet laufend die Restreichweite.

→ Wie weit komme ich mit einer Akkuladung?

Elektroautos sind schwerer als vergleichbare Verbrenner und haben ein hohes Drehmoment ab Stillstand. Reifen für E-Autos sind darauf ausgelegt: Sie tragen mehr Last, rollen leichter für mehr Reichweite und sind leiser, weil das Motorgeräusch fehlt. Spezielle E-Reifen sind nicht Pflicht, die passenden Dimensionen und Lastindizes aber schon.

→ Brauche ich spezielle Reifen für mein E-Auto?

→ Räder und Reifen bei der AMAG

Ferien mit dem Elektroauto sind problemlos möglich. Viele Modelle schaffen nähere Ziele ohne Ladestopp. Entlang der Autobahnen in der Schweiz und den Nachbarländern gibt es ein dichtes Netz an Schnellladestationen. Das Navigationssystem vieler Modelle der AMAG Marken plant Ladestopps auf langen Strecken automatisch ein, zusätzlich helfen Apps wie ABRP bei der Planung.

Rekuperation (von lateinisch recuperare, wiedererlangen) bedeutet Energierückgewinnung. Beim Bremsen und Rollen arbeitet der Elektromotor als Generator und speist Strom zurück in die Batterie. Das erhöht die Reichweite und schont die Bremsen. Bei starker Rekuperation ist One-Pedal-Driving möglich.

Elektroautos haben deutlich weniger Verschleissteile als Verbrenner. Arbeiten am Hochvoltsystem dürfen aber nur speziell geschulte Fachleute ausführen. Hochvoltbatterien sind modular aufgebaut: Ist ein Modul defekt, kann es oft einzeln ersetzt werden. Die Marken des Volkswagen Konzerns geben auf die Hochvoltbatterie in der Regel eine Garantie von 8 Jahren oder 160'000 Kilometern.

→ Elektroauto-Services bei AMAG

S

Beim Schnellladen wird das Auto mit Gleichstrom (DC) über den CCS-Stecker geladen. Ab rund 150 kW spricht man von High Power Charging (HPC). Die Schnellladestationen der AMAG laden mit bis zu 360 kW. Wie schnell Ihr Auto tatsächlich lädt, bestimmt seine maximale Ladeleistung: Kompakte Modelle laden mit rund 100 kW, Modelle mit 800-Volt-Technik wie der Audi A6 e-tron mit bis zu 270 kW. Von 10 auf 80 Prozent dauert es meist 20 bis 30 Minuten.

→ Das AMAG Schnellladenetz

Elektroautos sind sicher. Die Batterie liegt in einem stabilen Gehäuse aus Stahl oder Aluminium geschützt im Unterboden. Bei einem Unfall trennt das System die Hochvoltverbindung innert Millisekunden. Untersuchungen zeigen keine höhere Brandgefahr als bei Benzin- oder Dieselfahrzeugen. Dank des tiefen Schwerpunkts ist zudem die Gefahr eines Überschlags geringer.

Beim Skateboard-Prinzip liegt die Batterie flach im Unterboden zwischen den Achsen, Motoren und Elektronik sitzen an Vorder- und Hinterachse. Das ergibt einen tiefen Schwerpunkt und mehr Platz im Innenraum als bei einem Verbrenner gleicher Grösse.

Wer elektrisch fährt, spart beim «Tanken». Bei einem Verbrauch von 15 kWh pro 100 Kilometer kostet der Strom zu Hause oder mit dem AMAG Sondertarif von 0.28 CHF/kWh rund 4 bis 5 Franken. Ein Benziner kommt auf derselben Strecke schnell auf 10 Franken und mehr. An öffentlichen Schnellladestationen ohne Sondertarif ist Strom teurer.

→ Wie teuer ist eigentlich ein Elektroauto?

Seit dem 1. Januar 2024 sind Elektroautos nicht mehr von der Automobilsteuer befreit. Beim Import wird wie bei allen Autos eine Steuer von 4 Prozent auf den Importwert erhoben. Die jährliche Motorfahrzeugsteuer legen die Kantone fest. Einige gewähren für Elektroautos Rabatte oder Befreiungen, die Regeln unterscheiden sich stark. Ab 2030 plant der Bund zudem eine Abgabe für Elektrofahrzeuge als Ersatz für die wegfallende Mineralölsteuer. Was in Ihrem Kanton gilt, erfahren Sie beim Strassenverkehrsamt.

Elektro-SUV verbinden eine erhöhte Sitzposition und viel Platz mit lokal emissionsfreiem Fahren. Bei AMAG finden Sie Elektro-SUV vom kompakten Škoda Epiq über Elroq, Enyaq, VW ID.4 und Audi Q4 e-tron bis zum Audi Q6 e-tron und CUPRA Tavascan.

→ Elektro-SUV Probe fahren

T

Die Batterie fühlt sich bei rund 15 bis 35 Grad am wohlsten. Ein Thermomanagement heizt sie im Winter und kühlt sie im Sommer, damit Leistung, Ladegeschwindigkeit und Lebensdauer stimmen. Bei grosser Hitze hilft es, im Schatten zu parkieren und das Auto vor der Fahrt am Ladekabel vorzukühlen.

→ So winterfest ist E-Mobilität

Der Typ-2-Stecker ist in Europa der Standard für das Laden mit Wechselstrom (AC), zu Hause an der Wallbox und an vielen öffentlichen Ladestationen. Er ermöglicht je nach Station und Fahrzeug Ladeleistungen von 3.7 bis 22 kW. Der Typ-2-Anschluss ist zugleich Teil des CCS-Steckers für das Schnellladen.

U

Elektroautos sind im Unterhalt günstiger als Verbrenner: Es gibt keinen Ölwechsel, keinen Zahnriemen und keinen Auspuff, und die Bremsen verschleissen dank Rekuperation weniger. Ein regelmässiger Service nach Herstellervorgabe bleibt trotzdem wichtig, etwa für Bremsen, Reifen, Klimaanlage und die Prüfung des Hochvoltsystems.

→ Welchen Service braucht ein E-Auto?

→ Servicetermin buchen

V

Die Versicherung für ein Elektroauto ist gleich aufgebaut wie für einen Verbrenner. Damit Schäden an der teuren Batterie gut abgedeckt sind, empfiehlt sich eine Vollkaskoversicherung. Manche Anbieter gewähren für Elektroautos zudem einen Rabatt auf die Prämie.

→ AMAG Markenversicherung

Beim Vorkonditionieren bringt das Auto Innenraum und Batterie vor der Abfahrt auf die ideale Temperatur, gesteuert per App oder Abfahrtszeit. Idealerweise hängt es dabei noch am Ladekabel, so stammt die Energie aus dem Netz und nicht aus der Batterie. Vor dem Schnellladen wärmen viele Modelle die Batterie automatisch vor, wenn Sie eine Ladestation als Ziel im Navi eingeben. Das verkürzt die Ladezeit vor allem im Winter.

W

Eine Wallbox ist eine fest installierte Ladestation für zu Hause oder am Arbeitsplatz. Sie lädt meist mit 11 kW, einige mit bis zu 22 kW, und damit viel schneller und sicherer als eine Haushaltssteckdose. Die Installation übernimmt eine Elektrofachperson, zudem braucht es eine Meldung an den Netzbetreiber. Smarte Wallboxen lassen sich per App steuern, unterstützen Lastmanagement und laden mit überschüssigem Solarstrom.

→ Wie teuer ist die Ladestation für E-Autos?

→ Wallbox für Zuhause kaufen

Eine Wärmepumpe nutzt die Wärme der Umgebungsluft und der Antriebskomponenten, um den Innenraum zu heizen. Sie braucht dafür deutlich weniger Strom als eine herkömmliche elektrische Heizung. Im Winter bleibt so mehr Reichweite übrig. Bei vielen Modellen der AMAG Marken ist die Wärmepumpe serienmässig oder als Option erhältlich.

→ Machen E-Autos bei Kälte schlapp?

WLTP steht für Worldwide Harmonised Light Vehicles Test Procedure. Das Messverfahren ermittelt seit 2017 Verbrauch und Emissionen neuer Autos und bei Elektroautos die Reichweite. Es ist praxisnäher als das frühere NEFZ-Verfahren, mit längerer Teststrecke und höheren Geschwindigkeiten. Weil Witterung und Fahrweise nicht abgebildet sind, liegt die Reichweite im Alltag meist darunter.

X

Crossover bedeutet Kreuzung und bezeichnet Fahrzeuge, die Merkmale mehrerer Klassen verbinden, meist eines Kompaktwagens und eines SUV. Ein Beispiel ist der Škoda Epiq mit höherer Sitzposition und kompakten Abmessungen.

Y

Die AMAG repariert auch Fahrzeuge anderer Marken, etwa Karosserieschäden an Teslas wie dem Model Y. Dafür braucht es werksgeschulte Fachleute sowie spezielle Infrastruktur und Werkzeuge für Aluminium und Hochvoltfahrzeuge. AMAG erfüllt als von Tesla zertifizierter Partner diese Anforderungen.

→ Tesla-Reparatur bei der AMAG

Z

Die Elektromobilität entwickelt sich rasant: Batterien werden günstiger und leistungsfähiger, Ladezeiten kürzer, und das Auto wird mit bidirektionalem Laden Teil des Energiesystems zu Hause. Gleichzeitig kommen immer mehr erschwingliche Modelle auf den Markt, etwa im Kleinwagensegment.

Die Generation Z, geboren etwa zwischen Ende der 1990er und 2010, ist die erste, die mit Elektroautos als Selbstverständlichkeit aufwächst. Viele lernen das Autofahren bereits auf einem Elektroauto mit Automatikgetriebe.

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