Elektroauto Kosten

Wie hoch sind die Kosten für ein Elektroauto?

Elektroauto Kosten im Überblick: Elektroautos hatten lange den Ruf, teurer als Verbrenner zu sein. Doch das sind Tempi passati. Denn beim genauen Durchrechnen der Gesamtkosten zeigt sich: Elektromobilität ist sogar günstiger!
Mann an einer Ladesäule, VW Fahrzeug im Hintergrund

 

Der Umstieg auf Elektromobilität ist in vollem Gange: Deutlich mehr Modelle und Ladestationen als noch vor ein paar Jahren sorgen dafür, dass uns Autofahrern der Wechsel immer leichter gemacht wird. Kommt hinzu: Vorurteile, die manche gegenüber E-Autos hegen, werden nach und nach entkräftet, wie auch dieser Artikel zeigt.

 

Was kostet ein Elektroauto pro 100 Kilometer?

Die Ladekosten hängen vor allem davon ab, wo Sie laden. Zu Hause ist es am günstigsten, unterwegs an der Schnellladestation am teuersten. Die folgende Übersicht rechnet mit einem Verbrauch von 17 Kilowattstunden pro 100 Kilometer, was für einen Kompaktwagen wie den VW ID.3 oder den Škoda Elroq realistisch ist.

 

Wo Sie ladenPreis pro KilowattstundeKosten pro 100 km
Eigener Solarstromrund 12 Rappenrund CHF 2.–
Zu Hause (Schweizer Median 2026)27,7 Rappenrund CHF 4.70
AMAG Ladestationen mit der AMAG App28 Rappenrund CHF 4.75
Öffentlich, normal laden30 bis 50 RappenCHF 5.10 bis 8.50
Öffentlich, schnell laden50 bis 80 RappenCHF 8.50 bis 13.60
Zum Vergleich: Benzin (6,5 Liter)rund CHF 2.– pro Literrund CHF 13.–

 

Der Median-Strompreis von 27,7 Rappen stammt von der Eidgenössischen Elektrizitätskommission ElCom für das Jahr 2026. Je nach Gemeinde bewegt sich der Tarif zwischen rund 10 und 44 Rappen, ein Blick auf strompreis.elcom.admin.ch lohnt sich also.

Auf ein Jahr mit 15'000 Kilometern gerechnet heisst das: rund 700 Franken Ladekosten zu Hause gegenüber rund 1'950 Franken für Benzin. Das sind rund 1'250 Franken Unterschied, jedes Jahr.

 

Laden bei der AMAG: 28 Rappen pro Kilowattstunde

Mit der AMAG App oder der AMAG electrified Ladekarte laden Sie Ihren Volkswagen, Audi, SEAT, Škoda, CUPRA oder Ihr VW Nutzfahrzeug an über 200 öffentlichen AMAG Ladepunkten für 28 Rappen pro Kilowattstunde. Der Tarif gilt an Normal- und an Schnellladestationen sowie in den AMAG Parkhäusern in Zürich.

Bemerkenswert daran: An vielen Wohnorten ist dieser Tarif günstiger als der eigene Haushaltsstrom. Wer ein neues Elektroauto einer unserer Marken kauft, erhält zusätzlich einen Gutschein über 50 Franken zum Ausprobieren.

 

Wartung: rund ein Drittel weniger Aufwand

Ein Elektroauto braucht schlicht weniger Teile, die verschleissen. Es gibt keine Zündkerzen, keinen Auspuff, keine Kupplung, kein Öl und keine Luft- oder Ölfilter. Auch Bremsscheiben und Bremsbeläge halten länger, weil das Fahrzeug beim Verzögern Energie zurückgewinnt statt sie über die Bremsen abzubauen.

Unter dem Strich liegen die Wartungs- und Unterhaltskosten je nach Untersuchung rund 20 bis 35 Prozent unter denen eines vergleichbaren Verbrenners. Was Ihr E-Auto trotzdem an Service braucht, lesen Sie in unserem Beitrag zur Wartung von Elektroautos.

 

Anschaffung: der Abstand ist klein geworden

Der grösste Kostenblock bleibt der Kaufpreis. Hier hat sich in den letzten Jahren am meisten bewegt: Die Batteriepreise sind deutlich gesunken, das Modellangebot ist stark gewachsen, und viele Elektromodelle liegen heute auf dem Preisniveau vergleichbarer Verbrenner.

Zwei Punkte gehören zur ehrlichen Rechnung dazu. Erstens erheben Bund und Kantone seit dem 1. Januar 2024 die Automobilsteuer von 4 Prozent auch auf importierte Elektrofahrzeuge, die Steuerbefreiung bei der Einfuhr ist weggefallen. Zweitens spielt der Wiederverkaufswert eine grosse Rolle, und der hängt stark von Modell, Batteriezustand und Marktlage ab. Eine Probefahrt und ein Gespräch in Ihrer AMAG Garage bringen hier mehr Klarheit als jede Faustregel.

 

Steuern und Versicherung: je nach Kanton mehrere Hundert Franken

Eine nationale Kaufprämie gibt es in der Schweiz nicht. Die Vorteile liegen bei den Kantonen, und dort fallen sie sehr unterschiedlich aus:

  • Im Kanton Zürich bezahlen Sie für ein reines Elektrofahrzeug keine Verkehrsabgabe.
  • Andere Kantone gewähren eine befristete Befreiung oder eine Reduktion, oft für vier bis acht Jahre.
  • Einzelne Kantone wie St. Gallen sind per 1. Januar 2026 auf ein System nach Gewicht und Leistung umgestiegen.
  • Wieder andere Kantone gewähren gar keine Vergünstigung.

Die Ersparnis liegt typischerweise zwischen 300 und 1'500 Franken pro Jahr. Welche Regel für Ihren Wohnort gilt, erfahren Sie beim kantonalen Strassenverkehrsamt. Bei der AMAG Markenversicherung profitieren Sie zusätzlich von einem Rabatt für Elektrofahrzeuge.

Ein Hinweis für die Langfristrechnung: Der Bundesrat plant, Elektrofahrzeuge ab 2030 an der Finanzierung der Strassen zu beteiligen, entweder über eine Abgabe pro gefahrenem Kilometer oder über eine Steuer auf den Ladestrom. Dafür braucht es eine Verfassungsänderung, über die Volk und Stände abstimmen. Bis dahin bleibt es beim heutigen Stand.

 

Was ist mit der Batterie?

Die Sorge vor einem teuren Batterietausch hält sich hartnäckig. In der Praxis ist sie selten begründet: Die Hochvoltbatterien unserer Marken haben 8 Jahre Garantie beziehungsweise 160'000 Kilometer. Moderne Batterien verlieren über die Lebensdauer typischerweise einen kleinen Teil ihrer Kapazität, ein Komplettausfall ist die Ausnahme.

 

Rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen

Ob sich der Umstieg für Sie rechnet, hängt von vier Grössen ab:

1. Ihre Jahreskilometer

2. Ihr Strompreis zu Hause und der Anteil, den Sie unterwegs laden

3. Die Verkehrsabgabe in Ihrem Kanton

4. Der Kaufpreis des Modells, das Sie im Auge haben

Die ersten drei Punkte sprechen fast immer für das Elektroauto. Der vierte lässt sich am besten in einem persönlichen Gespräch klären.

 

Bei einem Verbrauch von 17 Kilowattstunden pro 100 Kilometer kostet das Laden zu Hause rund 4.70 Franken, gerechnet mit dem Schweizer Median-Strompreis von 27,7 Rappen pro Kilowattstunde für 2026. Am öffentlichen Schnelllader sind es 8.50 bis 13.60 Franken. Ein Benziner mit 6,5 Litern Verbrauch kostet bei rund 2 Franken pro Liter etwa 13 Franken pro 100 Kilometer.

Über die gesamte Haltedauer meistens ja. Die tieferen Energiekosten und der kleinere Wartungsaufwand gleichen einen allfälligen Aufpreis beim Kauf in der Regel aus. Bei 15'000 Kilometern pro Jahr sparen Sie allein beim Laden zu Hause rund 1'250 Franken gegenüber Benzin.

Der Audi Q3 SUV und der Audi Q3 Sportback teilen sich Technik, Motoren und Radstand und sind mit 4'531 mm exakt gleich lang. Der Unterschied liegt in der Dachlinie. Der Q3 SUV ist mit 1'588 mm rund vier Zentimeter höher und bietet damit mehr Kopffreiheit im Fond sowie ein maximales Ladevolumen von 1'386 Litern.

Der Q3 Sportback ist mit 1'546 mm flacher und fällt nach hinten coupéhaft ab. Er lädt bis zu 1'275 Liter und wirkt optisch sportlicher. Als Erster seiner Klasse ist er mit digitalen OLED-Heckleuchten erhältlich. Beide Varianten gibt es mit TFSI Benzinmotoren, als 2.0 TDI mit quattro sowie als e-hybrid.

Der Audi Q3 SUV bietet 488 Liter Kofferraumvolumen. Schieben Sie die serienmässig verschiebbare Rücksitzbank nach vorne, wächst der Stauraum auf 575 Liter. Mit vollständig umgeklappten Rücksitzlehnen stehen bis zu 1'386 Liter zur Verfügung.

Der Audi Q3 Sportback startet ebenfalls bei 488 Litern und fasst umgeklappt bis zu 1'275 Liter. Beim Audi Q3 e-hybrid reduziert die Hochvoltbatterie das Volumen auf 375 Liter, umgeklappt bis zu 1'293 Liter beim SUV und bis zu 1'196 Liter beim Sportback.

Ja, sowohl der Audi Q3 als auch der Q3 Sportback sind als e-hybrid erhältlich. Der Plug-in-Hybrid kombiniert einen 1.5 TFSI Benzinmotor mit einem Elektromotor und kommt auf 272 PS Systemleistung.

Die 25,7 kWh grosse Batterie ermöglicht bis zu 119 km rein elektrische Reichweite nach WLTP beim Q3 SUV e-hybrid und bis zu 118 km beim Q3 Sportback e-hybrid. Damit fahren Sie den Alltag in aller Regel lokal emissionsfrei und profitieren auf längeren Strecken von der Reichweite des Benzinmotors. Geladen wird mit bis zu 11 kW Wechselstrom oder bis zu 50 kW Gleichstrom an der Schnellladesäule.

Der Audi Q3 e-hybrid lädt mit bis zu 11 kW Wechselstrom und neu auch mit bis zu 50 kW Gleichstrom an der Schnellladesäule. An einer Schnellladestation ist die 25,7 kWh grosse Batterie unter günstigen Bedingungen in weniger als einer halben Stunde von 10 auf 80 Prozent geladen.

An einer Wallbox zu Hause dauert eine volle Ladung rund zweieinhalb Stunden, an der Haushaltsteckdose deutlich länger. Für die meisten Fahrprofile genügt das Laden über Nacht, da die elektrische Reichweite von bis zu 119 km den typischen Arbeitsweg vollständig abdeckt. Zum Vorgängermodell ist die DC-Ladefähigkeit die wichtigste Neuerung.

Der Audi Q3 SUV verbraucht kombiniert zwischen 9.0 und 6 Litern auf 100 Kilometer und emittiert 204 bis 138 Gramm CO2 pro Kilometer, was der Energieeffizienz-Kategorie G bis E entspricht. Für den Audi Q3 Sportback gelten 9.0 bis 6.1 Liter und 205 bis 139 Gramm CO2 pro Kilometer, ebenfalls Kategorie G bis E.

Die Spannweite ergibt sich aus Motorisierung, Antriebsart und Ausstattung. Den tiefsten Verbrauch erreicht der Audi Q3 e-hybrid, weil ein grosser Teil der Alltagsstrecken rein elektrisch zurückgelegt wird. Die verbindlichen Werte pro Fahrzeug finden Sie in der Energieetikette des jeweiligen Angebots.

 

 

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