Der Listenpreis verrät nur einen Bruchteil der tatsächlichen Fahrzeugkosten. Die TCO-Betrachtung zeigt alle Kosten von der Beschaffung über den Betrieb bis zum Wiederverkauf. Auf Basis von Rp./km vergleichen Sie Fahrzeuge, Antriebsarten und Finanzierungsmodelle transparent miteinander.
AMAG Fleet
Wer eine Firmenflotte wirtschaftlich führt, schaut nicht auf den Listenpreis, sondern auf die Gesamtkosten pro Kilometer. Zwei Fahrzeuge mit identischem Anschaffungspreis können über die Nutzungsdauer Tausende Franken auseinanderliegen – abhängig von Verbrauch, Versicherung, Wartung und Restwert. Die Total Cost of Ownership (TCO) macht diese Unterschiede sichtbar und schafft eine verlässliche Grundlage für jede Fahrzeugentscheidung. In diesem Leitfaden erfahren Sie, aus welchen Kostenblöcken sich die TCO zusammensetzt, wie Elektrofahrzeuge abschneiden und mit welchen Massnahmen Sie die Gesamtkosten Ihrer Flotte gezielt senken.
Die TCO setzt sich aus drei Bereichen zusammen:
• Amortisation und Finanzierung: Kaufpreis oder Leasingrate, Zinsen, Anzahlung, Flottenrabatt und der prognostizierte Restwert am Ende der Nutzungsdauer. Bei einem Barkauf fallen zusätzlich die Opportunitätskosten des gebundenen Kapitals ins Gewicht.
• Betriebskosten: Treibstoff oder Strom, Versicherung (Haftpflicht, Vollkasko), Strassenverkehrsabgabe (Kantonssteuer), Reifenkosten und Parkgebühren. Bei Elektrofahrzeugen kommen die Kosten für die Ladeinfrastruktur am Firmenstandort hinzu. Je nach Fahrzeug und Nutzung fallen diese Kostentreiber sehr unterschiedlich aus.
• Wartung und Verwaltung: Planmässige Services, ungeplante Reparaturen, Fahrzeugreinigung und administrative Aufwände wie Fahrzeugverwaltung, Führerscheinkontrollen oder Schadensabwicklung.
Zwei Fahrzeuge mit dem gleichen Listenpreis können über eine Leasinglaufzeit von 36 Monaten Tausende Franken Kostenunterschied aufweisen. Treibstoffverbrauch, Versicherungsprämie, Wartungskosten und Restwert beeinflussen die Gesamtkosten erheblich. Ein günstigeres Fahrzeug in der Anschaffung kann über die Nutzungsdauer teurer sein als ein Modell mit höherem Listenpreis, aber tieferem Verbrauch und besserem Restwert. Treffen Sie Fahrzeugentscheidungen deshalb auf Basis der TCO pro Kilometer, nicht auf Basis des Kaufpreises allein.
Elektrofahrzeuge haben in der Regel höhere Anschaffungskosten, punkten aber bei den Betriebs- und Wartungskosten. Strom ist in der Schweiz pro Kilometer günstiger als Benzin oder Diesel. Elektroautos haben weniger Verschleissteile und benötigen seltener Serviceintervalle. Der entscheidende Faktor bleibt der Restwert: Dieser stabilisiert sich zunehmend, insbesondere bei Modellen mit unabhängigem Batteriezertifikat (z. B. AVILOO), das den Zustand der Batterie transparent dokumentiert. Unternehmen, die eine eigene Ladeinfrastruktur aufbauen (z. B. mit Helion, einem Unternehmen der AMAG Gruppe), senken die Energiekosten zusätzlich.
Im Kern ist die Formel einfach: TCO = Amortisation + Betriebskosten + Wartungs- und Verwaltungskosten. In der Praxis wird es komplexer, weil viele Kostenpositionen von der individuellen Nutzung abhängen: Kilometerleistung, Fahrprofil (Stadt, Autobahn, Bergstrecken), Standort und kantonale Steuerkonditionen. Eine professionelle TCO-Analyse stellt verschiedene Fahrzeugmodelle und Antriebsarten gegenüber und berücksichtigt die tatsächlichen Fahrprofile Ihrer Mitarbeitenden.
Es gibt mehrere Ansätze, die sich in der Praxis bewährt haben:
• Flottenvereinbarung nutzen: Über eine Flottenvereinbarung mit der AMAG profitieren Sie von Sonderkonditionen auf Neufahrzeuge aller Marken. Der Rabatt wird auf den Brutto-Listenpreis gewährt.
• Richtige Laufzeit wählen: Die optimale Leasinglaufzeit hängt vom Fahrprofil ab. Zu kurze Laufzeiten bedeuten hohe monatliche Raten, zu lange Laufzeiten erhöhen die Wartungskosten. In der Schweiz liegt das Optimum für die meisten Flotten bei 36 bis 48 Monaten.
• Antriebsmix anpassen: Ein schrittweiser Umstieg auf Elektro- oder Hybridfahrzeuge kann die Betriebskosten spürbar senken. Starten Sie mit Fahrzeugen, die vorwiegend kurze, planbare Strecken fahren.
• Servicekosten bündeln: Über ein zentrales Servicemanagement bei der AMAG gestalten Sie Wartungskosten planbarer. Mit über 90 Standorten schweizweit ist die nächste AMAG Garage für Ihre Mitarbeitenden immer in der Nähe.
• Fahrzeugwahl standardisieren: Eine Car Policy mit klar definierten Fahrzeugkategorien verhindert Einzelentscheide, die die TCO unnötig in die Höhe treiben. Neben den reinen Kosten spielen auch Soft-Faktoren eine Rolle: Auftritt, Image und Mitarbeitendenzufriedenheit beeinflussen die Fahrzeugwahl ebenfalls.
Elektrofahrzeuge haben in der Regel höhere Anschaffungskosten, punkten aber deutlich bei den Betriebs- und Wartungskosten. Strom ist pro Kilometer günstiger als Benzin oder Diesel, Elektroautos haben weniger Verschleissteile und benötigen seltener Serviceintervalle. Hinzu kommen kantonale Vorteile: In mehreren Kantonen ist die Motorfahrzeugsteuer für Elektrofahrzeuge reduziert oder entfällt ganz.
Den grössten Hebel bei den Energiekosten bietet der Ladetarif. Mit der AMAG App oder der AMAG electrified Ladekarte laden Sie Ihren Volkswagen, Audi, SEAT, Škoda, CUPRA oder Ihr VW Nutzfahrzeug an über 200 öffentlichen AMAG Ladepunkten für nur 0.28 CHF/kWh*. Das macht das öffentliche Laden nicht nur günstiger als an vielen Schnellladestationen, sondern senkt die TCO Ihrer Flotte spürbar – gegenüber einem vergleichbaren Verbrenner sind so erhebliche Einsparungen möglich.
Der entscheidende Langfrist-Faktor bleibt der Restwert: Dieser stabilisiert sich zunehmend, insbesondere bei Modellen mit unabhängigem Batteriezertifikat (z. B. AVILOO), das den Zustand der Batterie transparent dokumentiert. Wer zusätzlich eine eigene Ladeinfrastruktur am Firmenstandort aufbaut (z. B. mit Helion, einem Unternehmen der AMAG Gruppe), senkt die Energiekosten weiter und macht sie langfristig planbar.
Ja. Die AMAG Fleet Beratung erstellt für Sie eine individuelle TCO-Analyse, die Ihre aktuelle Flotte mit alternativen Konfigurationen vergleicht. Dabei berücksichtigen wir Ihre tatsächlichen Fahrprofile, regionale Besonderheiten (Kantonssteuern, Ladestromkosten) und verschiedene Finanzierungsmodelle. So erhalten Sie eine fundierte Entscheidungsgrundlage für Ihre nächste Fahrzeugbeschaffung.
Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular oder sprechen Sie direkt mit unserem AMAG Fleet Team. Wir unterstützen Sie dabei, die Gesamtbetriebskosten Ihrer Flotte transparent zu analysieren und Optimierungspotenziale zu identifizieren.
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* Angebot der AMAG Gruppe zur langfristigen Förderung der Elektromobilität. Gültig für Kundinnen und Kunden mit der AMAG Ladekarte/-App oder chargeON-Ladekarte/-App und von der AMAG Import AG eingeführten Fahrzeugen an allen öffentlichen Ladestationen und in Parkhäusern der AMAG Gruppe sowie bei teilnehmenden Partnern. Anpassungen und Änderungen vorbehalten.