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Ausgediente Antriebsbatterien werden nicht entsorgt, sondern weiterverwendet oder rezykliert. Viele Batterien erhalten zunächst ein Second Life als stationäre Stromspeicher, beispielsweise für Solaranlagen. Anschliessend werden beim Recycling wertvolle Rohstoffe wie Lithium, Nickel und Kobalt zurückgewonnen. Moderne Verfahren erreichen dabei Rückgewinnungsquoten von über 90 Prozent.
Eine Batterie gilt als «verbraucht», wenn sie noch 70 bis 80 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität besitzt. Für den stationären Einsatz reicht das jedoch noch viele Jahre. Erst danach folgt das Recycling, bei dem die gewonnenen Rohstoffe in neue Batterien einfliessen. Die Rücknahme ist über Hersteller und Importeure geregelt, sodass Sie sich als Halterin oder Halter um nichts kümmern müssen. Second Life und Recycling verbessern die Gesamtökobilanz des Elektroautos deutlich.
Die AMAG Gruppe engagiert sich für eine Schweizer Kreislaufwirtschaft für Antriebsbatterien und setzt Second-Life-Speicher bereits in eigenen Projekten ein.